Dokumentieren statt inszenieren

Fotojournalismus verlangt eine klare Haltung: Was vor der Kamera passiert, wird nicht gestellt oder arrangiert. Die Aufgabe besteht darin, Situationen zu beobachten, den richtigen Moment zu erkennen und ihn technisch sauber festzuhalten. Das klingt einfacher, als es ist.

In diesem Programm lernen Teilnehmer, wie sie sich einer Geschichte nähern, ohne sie zu verfälschen. Recherche ist genauso wichtig wie Kameratechnik. Wer nicht versteht, was er fotografiert, kann es auch nicht glaubwürdig zeigen. Jede Woche wird an konkreten Beispielen gearbeitet – keine abstrakten Übungen, sondern echte Themen mit echten Menschen.

Die Gruppe trifft sich regelmäßig online, bespricht laufende Projekte und analysiert veröffentlichte Fotoreportagen. Feedback kommt nicht nur von der Seminarleitung, sondern auch von anderen Teilnehmern. Unterschiedliche Perspektiven helfen dabei, blinde Flecken im eigenen Ansatz zu erkennen. Am Ende steht eine eigene Bildserie, die zeigt, was gelernt wurde.

  • Live-Seminare mit Bildbesprechungen
  • Technische Workshops zu Licht und Komposition
  • Recherche-Techniken für visuelle Geschichten
  • Ethik und rechtliche Fragen im Bildjournalismus
  • Eigenes dokumentarisches Projekt
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